Aus der Regionalpresse
Sommerkonzert 2011
Die Nacht der Klänge 2011
Singend Freude spenden

Gut aufgelegt: die Mitglieder der Sängergemeinschaft "DaChor".
Auf Einladung des Geschäftsführers der Gütersloher Tafel, Hans-Jürgen Trendelkamp, ist die Weihnachtsfeier der ehrenamtlichen Helfer von 30 Sängerinnen und Sängern des Gütersloher Ensembles "DaChor" im weihnachtlich dekorierten Saal der Tanzschule Stüwe-Weissenberg musikalisch umrahmt worden. Die gemischte Chorgemeinschaft hat sich seit ihrer Gründung vor vier Jahren durch zahlreiche Auftritte und Konzerte mit ihrem musikalisch und rhythmisch gekonnt vorgetragenen Songs und einem breit gefächerten Repertoire einen Namen in der Region gemacht und inzwischen viele Freunde gewonnen.
30 Akteure, auf vier Stimmen verteilt, boten unter der Leitung ihres Chorleiters "Blue Sid" den rund 200 Zuhörern im Saal ein stimmungsvolles, schwungvolles und, der vorweihnachtlichen Zeit angemessen, auch besinnliches
Programm. Zum Abschluss sang der Chor gemeinsam mit den Gästen vielstimmig die "Irischen Segenswünsche".
Der Auftritt wurde mit viel Applaus belohnt.
Sommerlich bunte Mischung
Stimmungsvolles Sommerkonzert: Die Mitglieder von "DaChor" begeisterten ihre Zuschauer im Spexarder Bauernhaus. Foto: Pollmeier
Einmal im Jahr präsentieren sich die Mitglieder der gemischten Gesangsgruppe "DaChor" bei ihrem traditionellen Sommerkonzert. Diesmal fand es vor gut 80 Zuhörern im Spexarder Bauernhaus statt.
Auffallend am Inhalt des etwa 90-minütigen Konzerts bei freiem Eintritt war nicht nur die musikalische Reise vom Mittelalter bis zur Neuzeit mit vielen verschiedenen Stilrichtungen, sondern auch die dargebotene Sprachvielfalt. Außer den Stücken in deutschen und englischer Sprache präsentierten die Sängerinnen und Sänger das französische Trinklied "Tourdion" aus dem Jahr 1530 und "Odi et amo", basierend auf einem Vers des römischen Dichters Catull.
Leider standen nur fünf männliche Mitglieder den 17 weiblichen gegenüber. So konnte man mangels tiefer Töne bei einigen Stücken über ein gewisses Stimmenungleichgewicht nicht hinweghören. Deutlich wurde das bei dem Elvis-Hit "Can´t Help Falling in Love". Äußerst gelungen dagegen klangen der Gospelsong "Good News" oder Fats Dominos Hit "I´m Walking".
Das Ensemble wurde bei fast allen Stücken von Chorleiter "Blue Sid" am Klavier begleitet. Dabei offenbarte jedes einzelne Mitglied, dass es mit Freude und Spaß dabei ist, ohne jedoch die nötige Professionalität außer Acht zu lassen.
"Im Laufe der Jahre sind wir zu einer experimentierfreudigen, enthusiastischen und freundschaftlich homogenen Gruppe gewachsen", erklärte Pressespecherin Erika Rawaschda. Die Chorgruppe gibt es mittlerweile seit vier Jahren. Sie zählt derzeit 28 Mitglieder. Entstanden war die Formation aus einer Idee zweier Freundinnen, woraufhin sich spontan 36 potenzielle Sängerinnen und Sänger meldeten, die mitmachen wollten. Charakteristisch für "DaChor" sind das breit gefächerte Repertoire, die ungewöhnlichen Darbietungen und eine Professionalität, die eindeutig die Handschrift von Chorleiter "Blud Sid" trägt.
Der 32-jährige Bielefelder hat außer seinem Musik-und Kunststudium einige musikalische Erfahrungen gesammelt. Mit seiner früheren Band "Virtual Dreams" spielte er etwa Ende der 1990er-Jahre im Vorprogramm von "Uriah Heep". Seit vier Jahren probt er wöchentlich mit "DaChor" in den Räumen der Diakonie an der Kirchstraße.
>>DaChor<< weicht ins Zelt aus

Pech mit dem Wetter hatte >>DaChor<< aus Gütersloh - die Sänger wichen von der Volksbank-Arena ins Festzelt aus. Foto: Meike Oblau
>>DaChor<< weicht ins Zelt aus
Die Sänger haben ihrem Chor einen Namen gegeben, der ein Wortspiel beinhaltet: die Gütersloher Vokalformation "DaChor" sang am Samstag auf der Landesgartenschau. Ihr Name erinnert an den französischen Begriff "d'accord", was so viel wie "in Ordnung" bedeutet. In Ordnung war am Samstag leider nicht alles - das Wetter machte den Sängern um Chorleiter und Musikpädagogen Blue Sid nämlich einen Strich durch die Rechnung. Statt ihr "Sommerkonzert" in der Volksbank-Arena unter freiem Himmel genießen zu können, mussten die Sänger spontan ins benachbarte Mohltiet-Gaststronomiezelt ausweichen. Ihre gute Laune ließen sie sich davon aber nicht verderben und boten ein abwechselungsreiches Konzert, das eine Mischung aus kirchlichen Gesängen und auch poppigeren Songs beinhaltete.
Kinderfreundlich, kreativ, kulinarisch

Auftritt: Die Gütersloher Chorgemeinschaft "DaChor" gab auf dem Hof Lönne-Tiekmann eine Kostprobe ihres Könnens. Foto:Pollmeier
Kinderfreundlich, kreativ, kulinarisch
Weihnachtsmarkt auf dem Hof Lönne-Tiekmann in Clarholz war ein großer Erfolg
Herzebrock-Clarholz (upo).
Eine zufriedene Bilanz konnten die Veranstalter des ersten Weihnachtsmarktes auf dem Hof Lönne-Tiekmann in Clarholz ziehen. "Die Besucher haben unseren Markt sehr gut angenommen", sagte Clemens Herzig, der gemeinsam mit sechs befreundeten Pärchen aus der Nachbarschaft die Organisation übernommen hatte. Unter dem Motto "kinderfreundlich-kreativ-kulinarisch" gab es am ersten und zweiten Adventswochenende auf dem Hof Lönne-Tiekmann einiges zu entdecken. Neben altbewährten Köstlichkeiten wie Bratwurst und Glühwein, gab es auch eine leckere Gulaschsuppe und Prosecco. Auf der Bühne in der weihnachtlich geschmückten Scheune gab die Gütersloher Chorgemeinschaft "DaChor" ihr drittes öffentliches Konzert seit der Gründung im Frühjar 2005. Der gemischte, überwiegend jedoch mit Sängerinnen besetzte, 31-köpfige Chor überzeugte unter der Leitung des Bielefelders Blue Sid, Mitglied des Akustik-Duos "blue&red", das Publikum. Neben Weihnachtsliedern präsentierten die Sängerinnen und Sänger auch Stücke aus ihrer breiten Palette von Swing über Evergreens, Gospel und Soul bis hin zu klassischen Chorälen.
>>Alles, was Spaß macht<<

Flexibilität ohne Grenzen: Die Gruppe >>DaChor<< um Leiter Blue Sid (vorne rechts) singt Songs aus fast allen Bereichen der Musikgeschichte. Unter anderem gab der Chor anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Begegnungszentrums eine Kostprobe seines Repertoirs. Foto: Uthof
>>Alles, was Spaß macht<<
Die Gruppe >>DaChor<< singt Songs aus 470 Jahren Musikgeschichte
Gütersloh (cu).
"Die Musik ist viel mächtiger als das Wort", antwortet Blue Sid, wenn man ihn fragt, warum er die Menschen so gerne mit melodischen Klängen unterhält. "Ich kann damit die Leute viel mehr bewegen, als es Worte je tun können". Mit dieser Einstellung steht der 29-jährige nicht allein: Zusammen mit 31 Sängerinnen und Sängern bildet er die Chorgemeinschaft >>DaChor<<.
Die musikalische Verbindungs ist noch sehr frisch, sie besteht erst seit dem Jahr 2005. Die Idee zur Gründung eines Chores ging jedoch nicht vom heutigen Leiter aus. Es waren Claudia Creutzfeld und Susanne Rauh-Meißnest, die den Start der Gruppe initiierten. Über eine Gesangslehrerin lernten sie schließlich ihren späteren Chorleiter kennen, der ohne zu zögern sofort mit ins Boot stieg. Die ersten Proben der neuen Chorgruppe, die zu dieser Zeit noch keinen Namen trug, fanden in der Weberei statt. Später zog die musikalische Gemeinschaft dann in die Räume der Diakonie an der Kirchstraße 14 a um, wo mittlerweile jeden Dienstag geprobt wird. Und auch auf einen Namen konnte sich die Gruppe schließlich einigen: "Der Name Dachor ist ein Wortspiel", erklärt Sid: "D´accord heißt im französischen soviel wie "in Ordnung". Unser Name soll aber auch Raum für Assoziationen und Platz für kreatives Denken geben". Doch ein guter Name ist nur Schall und Rauch, wenn man nicht richtig singen kann. Bei seinen gesanglichen Darbietungen kann der Chor jedoch mühelos überzeugen - nach einem Konzert im Begegnungszentrum mussten die sichtlich verdutzten Musiker sogar eine Zugabe spielen, bevor die Senioren die Sänger wieder aus dem Raum ließen. Ihr vielfältiges Programm konnte die Gäste im Begegnungszentrum überzeugen: DaChor singt Stücke, die zwischen 1530 und der heutigen Zeit entstanden sind. so können auf kirchliche Gesänge schon einmal moderne Popsongs folgen - die Gruppe ist flexibel und kann einfach alles. Laut Sid fordert dieses ungewöhnliche Repertoire jedoch einen hohen Tribut: "Manchmal können wir Stücke nach bereits zwei Proben perfekt singen, schwerere Stücke müssen wir allerdings häppchenweise einstudieren - das kann dauern". Wer die Gruppe einmal in seinem eigenen Garten begrüßen möchte, kann sich über die Webseite mit Leiter Sid in Verbindung setzen: "Wir spielen überall, wo man uns haben will", so das kurze Statement auf die Frage nach ihren Auftritten. "Hauptsache, es macht Spaß".