DaChor @ Sommerkonzert, FiLB Gütersloh, Juli 2011
Aus ungewohnter Perspektive
Musikalisch: Der Chorklang nahm mich von Lied zu Lied mehr ein. Am meisten genossen habe ich »Blue moon« und die melancholisch-mystische Stimmung, die sich ausbreitete. Ich wäre gerne noch länger in der Atmosphäre geblieben. Der Übergang zum schwungvollen »Wasma« ging mir unvorbereitet zu schnell. Die Zuschauer konnten den knappen Hinweis auf das Musical »Lykanthropie und Liebe« und auch den Hinweis auf die Komposition von Sidney, so schnell nicht verstehen/verarbeiten. Die erste improvisierte Zugabe war phänomenal einig im Chor; eben DaChor und von Sid gut erspürt.
Choreographisch: Gerade die Tatsache, dass die Aufstellung in den verschiedenen Abteilungen im ersten Aufzug nicht auf Anhieb klappte und den Fingerzeig brauchte, machte den Chor nach meinem Eindruck sympathisch. Redewendungen wie »thats life«; »nobody is perfect«; »shit happens«, charakterisieren die Stimmung im Publikum. Die Solisten haben meine volle Anerkennung und gefallen tut mir besonders die individuelle und dadurch überraschend vielfältige Interpretationsmöglichkeit. Ich wünschte mir, dass die Solisten durch ein Mikro noch mehr heraus kämen.
Optisch: Ihr habt so gut ausgesehen, jeder und jede für sich und besonders als Gruppe von Leuten, die sich sichtlich mögen.
Ulrich für DaChor
DaChor @ 2. Singfest Theater Gütersloh, Mai 2011
12 Chöre mit über 500 Stimmen
Die Bürgerstiftung Gütersloh ließ am 14.05.2011 das Theater zum Klingen bringen. Lieder aus Oper, Operette und Musical wurden zum Besten gegeben. Und wir, DaChor, waren dabei auch auf der Bühne, beschienen von einem blauen Mond. Vor fast ausverkauften Rängen präsentierten wir den aus der Feder unseres Chorleiters Sid stammenden Song »Blue Moon« aus dem Musical Shortplay »Blue Moon - Lykanthropie und Liebe«. Danach folgte »Under the moon of love«, bei dessen Darbietung wir das Publikum klatschenderweise mitnahmen. »Ihr letzter Song vor der Pause war sehr belebend!«, kommentierte Werner Gehring, Kuratoriumsvorsitzender der Bürgerstiftung Gütersloh.
Erhebende Momente gab es dann noch zum Schluss. Fünf bis sechs Chöre sangen den Gefangenenchor aus Verdis Nabucco. Den krönenden Abschluss bildete das mit hunderten von Stimmen gesungene Lied »Nehmt Abschied Brüder«.
Mit diesem Auftritt konnten wir zur kulturellen Vielfalt der Chöre der Stadt Gütersloh beitragen.
Unvergessen bleibt ein Schreckensmoment vor dem Konzert: Bei einer Stellprobe auf der Bühne stürzte ein Scheinwerfer von oben auf uns herab und zerschmetterte mit lautem Getöse in tausend Stücke. Bis auf eine kleine Verletzung bei Ulrike haben wir diesen Zwischenfall alle unbeschadet überstanden.
Renate für DaChor
DaChor @ Laga Rietberg-Neuenkirchen, Mai 2008
Hochgespannte Erwartungen hatten uns die Situation gebracht.
Conny als Akteurin auf der Laga hatte vermittelt.
Unsere Vorbereitung war zielgerichtet.
Der Termin war auf das Frühjahr mit seinen Schönwetterperioden fokussiert.
Michael machte sich am Auftrittstag rar - ohne ihn schien alles ins Wasser zu fallen, so dass ein Sondertransport verfügt wurde.
Ulrike hatte Geburtstag und einen Hänger voller Futter für hungrige daChoristInnen in der After-Show-Party.
Die Volksbank-Arena hatte eine tolle Bühne.
Unsere Stimmen waren auf das Höchste herausgefordert.
Der Flügel war beweglich - und das war auch gut so, denn er musste über eine Rampe gerollt werden, in ein Verpflegungszelt hinein - wegen schlechten Wetters.
Bedröppelt waren wir nur äusserlich, innerlich erklang die Lust zu singen, auch vor leeren Rängen.
By the waters of Babylon
Early in the morning
Evening rise
Es tagt der Sonne Morgenstrahl
Tourdion
Come again
Adiemus
Scarborough Fair
For the longest time
500 miles
Kyrie eleison
How deep is your love
Chattanooga Choo-Choo
An irish blessing
Zugabe:
Under the moon of love
Als nach der Hälfte der Zeit eine ganze Busladung von Gartenschaubesuchern in unserem Zelt Zuflucht suchte, gab es plötzlich noch mehr Grund aufzudrehen.
So sangen wir dann nicht nur für Ulrike ein Geburtstagsständchen, sondern auch noch für zwei weitere Besucher, die sich als Geburtstagskinder entpuppt hatten.
Ludger für DaChor
DaChor @ Apostelkirche Gütersloh, Dezember 2007
An diesem Morgen vor Heiligabend wurden wir alle vom Blitzeis überrascht- unvergessen die Schlitterpartie mit dem Auto, Fahrrad oder zu Fuß zur Kirche. Gott sei Dank fanden sich alle unbeschadet und rechtzeitig zum Einsingen ein. Auch ein Bläserensemble aus Gütersloh traf ein, um die Messe musikalisch mit zu gestalten. Aufgrund der Wetterlage waren die Kirchenbänke sehr übersichtlich besetzt. Nichtsdestotrotz gaben wir alles. Der Zeit angemessen sangen wir mit Sid's Begleitung am Klavier folgende Lieder: Das "Magnificat", "Es ist ein Ros' entsprungen" und "De virgin Mary had a baby boy". Das Eis haben wir jedenfalls mit unserem Gesang zum Schmelzen gebracht, denn die Wege und Straßen waren nach dem anschließendem Kaffee in der Eisdiele wieder frei.
Renate für DaChor
DaChor @ Auftritt in der ShOWL Bielefeld, September 2006
Wo Chor? DaChor!
Am 16. September 2006 waren wir bei dem "Dachbodenphilosophen"
Heinz Flottmann in Bielefeld zu Gast. DaChor wurde so ein Teil von der "ShOWL-
der schrägen Show mit Heinz Flottmann".
Bereits als wir in das Theaterhaus in der Feilenstraße kamen, merkten wir:
Hui, hier ist es spannend , hier müssen wir uns auf alles gefasst machen.
Unter anderem teilten wir unseren "Backstage-Bereich" mit (Wort)- Akrobaten und diversen anderen Sängern (darunter auch "Leopold & Wadowski") und atmeten bei unseren Aufwärmübungen jede Menge Theaterluft ein.
Die Generalprobe auf der Bühne lief ohne grosse Blessuren ab, Billy Joel's
"for the longest time", "Dream a little dream of me" von the Mamas & the Papas und auch der "Chattanooga Choo Choo" sassen.
Nun konnten wir es kaum abwarten. Kurz vor dem Auftritt bildeten wir eine
nicht enden wollende Schlange durch Waschraum und Küche- das war die
einzige Möglichkeit sich aufzustellen-, endlich wurden wir vom wortgewandten
Heinz Flottmann mit einer langen Rede angekündigt.
Als das Publikum nicht mehr länger auf uns warten wollte, rief er:
"Wer Chor? - Wo Chor? - DaChor!"
Im Gänsemarsch stiegen wir den seitlichen Bühnenaufgang hinauf und
als zusammen war, was zusammen gehört, hieß es: "Spot an und Bühne frei".
Unsere drei Lieblingsstücke brachten wir mit vollem Erfolg (und kleinen Aussetzern, welche nicht weiter bemerkt wurden) dar und wurden mit einem tosendem Applaus vom bestem Publikum der Welt belohnt.
Anschließend mischten wir uns unbemerkt unter die Zuschauer, konnten uns zurücklehnen und die kommenden Auftritte der Künstler geniessen.
Tanja für DaChor